Samstag, 19. November 2011

Der erste Frost

naja, nicht wirklich der erste Raureif in diesem Herbst, aber der erste, der den Winter erahnen lässt und bei dem ich fotografisch vorbereitet war.
Also habe ich gleich nach dem Frühstück die Kamera und das Stativ gezückt und bin durch den Garten gewandert (OK, ich geb's zu, die Früchte des Nachbarn sind auch wieder drauf, aber wie schon mal gesagt, die ragen auf unser Grundstück).
Mich faszinieren neben den Herbstfarben und den weiß angezuckerten Blättern auch die Zweige, bei denen man eine Blattreihe nach der anderen sieht - allerdings ist das eine Herausforderung bezüglich der Tiefenschärfe. Deshalb habe ich ein wenig experimentiert.


Mir gefällt das erste besser (Blende 2.8), da ist der Hintergrund sehr dezent, und man achtet viel mehr auf die Farben und die vordersten Blätter mit dem Raureif.

Und hier die Zweige, ich schätze von einer Spiere, mit und ohne Sonne. Das erste Bild ist wegen dem  Hintergrund nett, aber leider ist das untere Blatt abgeschnitten, beim letzten ist der Hintergrund zu dominant, also ist das mittlere Bild hier das beste - mein bester Freund Peterchen (Namen von der Redaktion verfälscht, aber nicht frei erfunden) hat da bessere Bilder :)




Von den Beeren des Nachbarn hatte ich ja schon vor zwei Wochen ein Bild gemacht, hier nochmal mit Frost und etwas Sonnenschein:


Das zweite Bild ist aus einer Serie mit unterschiedlicher Tiefenschärfe, und das hier mit Blende 3.2 hat mir am besten gefallen - die Lichtreflexe der praktisch unsichtbaren Äste sind nicht alltäglich.

Ich hab zwar schon vor 2 Wochen behauptet, ich hätte das letzte Bild von unserem Apfelbaum gemacht, aber was kümmert mich mein Geschwätz von gestern, also noch eins:


Zum Schluss noch zwei Frostbilder


und die neuste Erweiterung unseres Hauses - die Grüntöne müssen sich da noch etwas angleichen.