Sonntag, 15. Januar 2012

Weihnachtstern und Sonnenschein ...

Mir war heute zu kalt für einen Fotoausflug (in Schönau Null Grad, -14 auf den Bergen, nee danke), also hab ich den Sonnenschein im Wohnzimmer genutzt.

Da mutiere ich wieder zum Blümchenfotograf, und heute musste der Weihnachtstern dran glauben.


Dabei habe ich mit den Hintergrund mit meinem mobilen 5-in-1 Faltreflektor und meinem Assistenten (Danke Stefan) erzeugt. Das Licht kam gratis von draußen.



Leider hat das Hintergrundteil nach einem Jahr schon anständige Falten, das ist nicht immer gut.
Aber ich habe ja Lightroom, wo ich inzwischen nicht-ganz-saubere Hintergründe recht gut wegbügeln kann, und seit neustem Photoshop Elements 10 - und ein paar Funktionen habe ich da schon gefunden.


Also los gehts - wie Ihr seht, ist schwarz immer noch meine Lieblingsfarbe für den  Hintergrund. Das Rot war auf dem Foto überraschend schwierig zu justieren - bei viel Licht kommt da eher Magenta raus. In Lightroom musste ich interessanterweise nicht an der Sättigung schrauben, sondern die Farbe Rot nach rechts verschieben (+30%), Orange nach links (-25%).

mir gefällt der rot/grün Kontrast

weniger grün, aber schönes hin- und her der Blattspitzen



Der goldene Hintergrund war sehr zerknautscht, und hat sehr viele Details dargestellt. Hier habe ich in Lightroom erst mal die Farben reduziert, und sie auf rot und grün beschränkt. So macht sich der Hintergrund ganz gut - auch wenn ich ihn deutlich "bügeln" musste.


zerknautscher Hintergrund, entfärbt (Lightroom)


In Photoshop habe ich heute die Funktion gefunden, mit der man den Hintergrund wegwirft (gut versteckt unter dem Menü Bild), und habe dann mal einen künstlichen Hintergrund mt radialem Verlauf und etwas Strukturierung eingebaut.

Hintergrund aus Photoshop - etwas flach?


Wer jetzt vor dem Scherbenhaufen der Illusion steht, dass die Bilder aus der Kamera kommen, tja, tut mir leid, aber das ist schon seit vielen Jahren so, dass Fotografieren zu einem großen Teil Nachbearbeitung ist.
Die richtig guten Fotografen können das (immer noch) alleine mit der Kamera, für die Dilletanten (wie mich) gibt es den Computer.

Welche Bilder gefallen Euch, welche nicht? Bitte schreibt mir Kommentare, notfalls auch anonym.