Samstag, 11. Februar 2012

Eis und "eingefrorenes" Wasser von der Mangfall

Heute war leider keine Sonne, und es war mit -10 Grad noch mal anständig kalt. Wir haben nur einen kurzen Spaziergang an der Mangfall in Bad Aibling gemacht.

In der Gegend war ich im Sommer schon ein paar Mal (z.B. bei meinem ersten Beitrag in der Fotostation, das allerletzte Bild), und jetzt wollte ich die kleinen Wasserfälle mal mit Schnee und Eis sehen, und mit langer Belichtungszeit das Wasser "einfrieren", so wie ich das in Schönau schon an unserem Bach "geübt" habe.


Ich will Euch nicht erzählen, wie kalt es war und dass ich Schnee in den Schuhen hatte, sondern mehr davon, dass ich beim Nachbearbeiten sehr ins Grübeln gekommen bin:
Die Bilder, alle mit der Blenden-Automatik aufgenommen, teilweise von der gleichen Stelle aber mit unterschiedlicher Belichtungszeit, sahen in Lightroom total unterschiedlich aus: unterschiedlich hell, und mit sehr unterschiedlichen Farben.
Ich habe jetzt alle Stellschrauben, die mir eingefallen sind, möglichst identische Werte gesetzt: Weissabgleich, grün/magenta Abgleich, Farbsättigung, den Schnee weiß eingefärbt (i.w. Blau rausgenommen), aber alle Bilder eher hell (high key) gemacht.
Ich habe zwischenzeitlich sogar meinen Monitor neu kalibriert, weil ich total unsicher war.

Jetzt sind die Bilder eher monochrom, und vermutlich kann man einen Hauch grün/aquamarin erkennen. Die lange belichteten Bilder sind aber doch dunkel geraten.

Bestimmt gibt es ein paar schlauere Leute als mich, die mir das gut erklären können, also postet doch bitte einen Kommentar oder schickt mir eine email an fotostation-schoenau(at)googlemail(dot)com.

So, nach diesem technischen Absatz kommen jetzt endlich die Bilder:
Spiegeleien

1/60 Sekunde, das Wasser ist noch in Bewegung, und ist etwas grün

eine etwas andere Stelle, 1,6 Sekunden, es blieb sehr wenig Farbe über





Mir gefallen die drei lange belichteten, unteren Bilder am besten. Wie seht Ihr das? Bitte hinterlasst mir einen Kommentar