Sonntag, 20. Januar 2013

Winterspaziergang an der Mangfall: Weißer Himmel, grüner Fluß

Nach den etwas außergewöhnlichen Nachtaufnahmen kommen jetzt wieder normalere Bilder: Wir waren heute an der Mangfall bei Bruckmühl spazieren. Es hatte so ca. -5 Grad, aber kein Schnee oder Wind, aber die Sonne hat sich heute nicht gezeigt. Also gibt es weiße Himmel - und schöne Grün- und Aquatöne im Fluß.





Wie fotografiert man fließendes Wasser? Am besten von recht nah dran, und vom Stativ, weil längere Belichtungszeiten das Wasser so schön einfrieren - als ob es nicht kalt genug gewesen wäre. Das Stativ habe ich daheim gelassen (wir wollten ja eigentlich spazieren gehen ...), für ganz nah war mir der Schnee zu hoch (10-15 cm). Ein bisschen Schnee in die Schuhe habe ich trotzdem bekommen.

Hatte ich nicht was von Grün gesagt? Ich fange mal mit zwei monochromen Bildern an, weil da die Strukturen so schön rauskommen:






Auch ohne Farbe schaut es kalt aus. Das zeigen auch die Eiszapfen an dem Baumstamm:



aber die grüne Farbe kommt von den kleine Wasserfällen, die zwischen Bruckmühl und Rosenheim sehr oft in der Mangfall zu sehen sind:




wie schon gesagt, waren Nahaufnahmen mit Kälte verbunden, deshalb gibt es heute mal mehr weitwinkelige:





Die kahlen Bäume spiegeln sich auch schön im Wasser.

Die Strukturen kommen meiner Meinung nach aber im Schwarz-Weiss am besten durch, hier mal zum Vergleich:
SW und harte Kontraste

auch hier habe ich schon entsättigt, das Braun des Wassers
oberhalb der Wasserfälle ist nicht so mein Ding

ach ja, ein wenig Detail ging dann doch noch - da gab's nichts zu entsättigen:



und zum Schluss noch ein Vergleich, mit 1/80 Sekunde und 0,6 Sekunden (ohne Stativ, aber am Brückengeländer aufgelegt und mit Bildstabi nachgeholfen):