Samstag, 30. März 2013

Frühling in Kroatien, Teil 4: Sonne an der Ostküste

Der letzte Teil des Reiseberichts aus Kroatien im Vor-Frühling führt uns ans Meer, an die Ostküste: Wir haben Rabac, Mošćenička Draga und Opatia besucht.


Vom Wetter her hatten wir (nach 3 Grad und Regen) wieder mehr Glück: Die Temperaturen waren nicht soo berauschend, aber die Sonne kam durch, und das macht einen großen Unterschied.

Los geht's in Rabac.
Ende März war es da noch sehr leer, allerdings fuhr schon das "U-Boot", mit dem man Einblicke in die Unterwasserwelt bekommt. Das ist toll wenn die Sonne scheint, ansonsten haben wir uns da etwas mehr erwartet.


Aber auf Deck hatte man auch schöne Ausblicke:




In Rabac konnte ich dann noch ein paar typische Aufnahmen machen - der Anblick der Sonne auf dem blau-türkisen Meer tat gut:



Ich fange ja gerne die Sonne ein: Das ging mit den Glanzlichtern ganz gut



aber für knallende Sonne ist der Kontrastumfang für die Kamera einfach zu hoch. Mit HDR Software kann man das kompensieren, aber das geht (meiner Erfahrung nach) nie ganz verlustfrei: entweder man bekommt Halos (hier nicht), oder Farbsäume (magenta/grün, hier teilweise mit Lightroom nachkorrigiert), und meist einen mehr oder weniger künstlichen Eindruck. Der hier geht einigermaßen:



Weiter ging's nach Mošćenička Draga.
Wir haben direkt am Hafen geparkt und sind in eine nette Konoba gegangen, von der wir hinterher im Reiseführer gelesen haben, dass sie den besten Fisch am Ort hat - wir fanden es auf jeden Fall sehr lecker. Uns war's zu kalt zum Draußen sitzen, haben aber doch den Anblick genossen:




Es war recht windig und damit auch recht wellig:



und definitiv noch zu früh für Tretboote:


aber es blühte schon schön (zumindest in Balkonkästen):


Und zu guter letzt waren wir noch am Lungomare, einem Fußweg direkt am Meer rund um Opatia.
Da läuft man schön: es gibt schroffe und sanfte Felsbuchten zu sehen, natürliche und künstlich geschaffene Badegelegenheiten, gut und weniger gut erhaltene Villen, sieht die Wellen brechen, und die Inseln draußen in der Bucht. Und wer mag, kann die ganzen 12 km laufen.





Leider sieht man auch die Großstadt Rijeka mit ihren Industrieanlagen, und den Schnee auf den Bergen. Die zeige ich jetzt hier nicht, sondern noch ein paar Bilder aus dem Yachthafen.






So, das war's erst mal mit Sonne und Meer. Am nächsten Tag ging es zurück ins verschneite Schönau, und zu Temperaturen rund um den Gefrierpunkt.

Trotzdem wünsche ich allen Frohe Ostern!