Montag, 14. Oktober 2013

Hebst/Winter Ausflug zum Ahornboden, Teil 1: Anreise, Sylvenstein Speichersee, Risstal

Der Ahornboden ist eine Ebene (genauer: zwei) im Karwendel, am Ende des Eng-Tals. Der Weg führt entweder über Bad Tölz/Lenggries oder Mittenwald/Wallgau nach Vorderriss, und dann die Riss entlang bis zum großen Ahornboden. Zum kleinen Ahornboden muss man dann zu Fuß laufen - was wir gestern nicht gemacht haben, weil nämlich ca. 15 cm Schnee lagen.
Wenn drei Fotografen losfahren, dauert die Anreise etwas länger, weil bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit ein Fotostopp fällig ist.



Sogar im fahrenden Auto wird schon fotografiert (klar, einer ist dabei im Nachteil - er muss fahren). Viele Bilder aus dem Auto sind für den Papierkorb, aber Thorsten und ich haben doch einige hinbekommen. Seine müsst Ihr bei Google+ anschauen, meine seht Ihr hier.







Wir sind bei starker Bewölkung mit etwas Regen losgefahren, und waren doch überrascht, wie viel Schnee dann ab Miesbach, Tegernsee und Bad Tölz noch lag. Der Himmel riss auf, und wir konnten öfter mal die Sonne genießen. Bei Touren in die Berge weiss man nie, was kommt - wir hatten gestern Glück.

Der erste Stopp war dann am Sylvenstein-Speichersee, an der großen Brücke.

Hier konnten wir das Karwendelgebirge mit einigen Nebelfetzen sehen, und auch über dem See war noch etwas Nebel:





Ein Bild zum Thema Schatten - drei Fotografen auf einer Brücke:


Beim nächsten Zwischenhalt hatten wir Blick auf die hier eher ruhige Isar (Isar heißt "die reissende").


Schon eingeschlafen? Nein? Hier noch ein Blatt:



Der nächste Stopp hatte schon spannenderes zu bieten - farblich, vom Untergrund her, und von der Geschwindigkeit des Baches:

ganz normal, mit dem 90mm, ohne Polfilter

das HDR aus der Kamera (etwas blau und flauschig, was hier gut passt)

andere Perspektive

sieht man den Nebel unter den Büschen in der Mitte?

hier vermutlich schon

und noch etwas deutlicher
Wenn das jetzt zu hektisch ist, hier noch Thorsten, der auf gutes Licht wartet:



Beim nächsten Stopp ging's wieder um Wasser und Laubfarbe, diesmal mit dem 28mm und Polfilter:









Ich gebe zu, hier haben der Polfilter und ich in Lightroom ziemlich für Postkarten-mäßige Stimmung gesorgt - der Polfilter holt die Farben super raus, und ich habe das Blau im Himmel noch drastisch runter gedreht (Luminanz von Blau auf 25% runter).


Im nächsten Eintrag geht's weiter ...