Samstag, 28. Dezember 2013

London vor Weihnachten, Teil 4: der Rest (Camden Market, Trafalgar Square, Brücken bei Nacht, und South Bank)

Dear international readers, you can find a English summary of the London blog posts in the first part.

Teil 4 handelt von Marktbesuchen, dem Trafalgar Square, und der Suche nach beleuchteten Brücken.





Am Sonntag, nach dem Besuch des London Eye, fuhren wir nach Camden Town, weil die Märkte dort coole Klamotten und ausgefallenes Zubehör für Metal-, Gothic- oder sonstige spezielle Musik-Fans bieten. Es war recht voll, aber recht britisch und mein Sohn war happy.






Tschuldigung, Zehen abgeschnitten ...

das ist eine typische Szene, oder?



Für uns etwas Ältere war dann der Weihnachts- und Fressmarkt am Camden Lock interessant: ebenfalls sehr britisch, und auch sehr international.



Auch die "Scheibenvillas" waren kunterbunt:



Und oben aus dem Doppeldecker-Bus hat man eine gute Sicht:



Nach einem etwas längeren Spaziergang durch die Stadt (die Regent Street war auch am Sonntag voll mit Last-two-days-before-Christmas-Shoppern) kamen wir quasi zum Sonnenuntergang an den Trafalgar Square. Dort verleibten wir uns einen klassischen "Cream Tea" im Café der National Gallery ein: Tee, Scones mit Marmalade und "clotted cream" - ein Highlight! Ich kannte Scones schon von einem Aufenthalt an der englischen Südküste vor 25 Jahren, und wollte wissen, ob es sie noch gibt. Meine Familie fand sie auch ganz gut.




Auf dem Heimweg sind wir noch an diesem Pub vorbei:



Der zweite Teil des vierten Teils handelt von der Suche nach beleuchteten Brücken. Dazu bin ich alleine los, um die Brücke zu finden, die wir auf der Hinfahrt am Freitag so schön beleuchtet gesehen hatten. Es ist nicht leicht, mit den Bussen und der U-Bahn die Themse entlang zu fahren (zumindest wenn man sich nicht vorher eine Route austüftelt), und so hatte ich nach viel Laufen die Brücke gefunden, war aber dann zu faul, noch eine Meile weiter zu ziehen, deshalb gibt es hier nur Bilder von dem Weg dorthin, und der Chelsea Bridge mit der Brücke am anderen Ende des Battersea Parks im Hintergrund. Dafür habe ich ein paar typische Sehenswürdigkeiten und Verkehrsmittel abgelichtet.

Der Weihnachtsbaum im London Eye

Westminster Abbey

da brauche ich nicht dazu schreiben, wo das war

typische Häuser an der Victoria Station

Chelsea Bridge mit rasendem Bus

da hinten ist die toll beleuchtete Brücke! Nur eine Meile weit weg ...

Auf dem Rückweg kam ich durch mangelnde Planung (ich habe einfach den ersten Bus genommen, der kam) auch am Sloane Square vorbei und bin noch mal ausgestiegen:




Die Lichter erinnern mich an Gemälde von Vincent Van Gogh - da sind die Sterne so ähnlich gemalt.

Von unserem Pub-Besuch habe ich keine Bilder, dafür gute Erinnerungen an das typische englische Bier (bitter). Meine Familie braucht wohl noch ein paar Besuche, und zog das normale Bier (lager) vor.


Am letzten Tag haben wir uns getrennt auf den Weg gemacht: meine Familie wollte in Madame Tussaud's, und ich die South Bank ablaufen (als ob ich noch nicht genug zu Fuß gegangen wäre). Leider kam der Regen wieder, so konnte ich nur Bilder im Borough Market machen, und ein paar von der Millenium Bridge. Für den Besuch des Shakespeare Globe Theaters oder einer Ausstellung in der Tate Modern reichte es nicht, allerdings konnte ich das Gebäude noch bestaunen.

Rosenkohl am Strunk

Stillleben mit Gemüse

schön dekoriert

und festlich geschmückt

das Modell des Globe Theaters im gleichnamigen Museum, es spiegeln sich City und Paul's Cathedral

Millenium Bridge, fast kein Regen

aber der kam dann noch anständig

Das war's .. bis auf die Heimreise. Die war dann etwas länger als geplant, da uns der Wind von Sturmtief Dirk in die Suppe gespuckt hat - unser Flug am 23. nachmittags wurde annuliert, und wir auf einen Flug am 24. um 6:40 umgebucht. Nach einer kurzen Nacht in einem Hotel in der Nähe des Flughafens (mit überraschend gutem Büffet) konnten wir dann morgens um 6 Uhr am Flughafen feststellen, dass der Ersatzflug 4 Stunden Verspätung hatte, und dass mal wirkliche last-minute Geschenke am Flughafen kauft. Also kamen wir statt am 23. abends am 24. nachmittags nach Hause. Unseren Baum hatten wir schon in der Woche vorher geschmückt, und da wir den Heiligen Abend keinen Besuch erwarteten oder machten, war die Verspätung nicht so tragisch.