Freitag, 21. Februar 2014

Morgennebel

Ich steh ja auf Nebel - nicht unbedingt, wenn ich wegen dicker Suppe gar nichts sehe, sondern wenn er sich morgens filigran über die Hügel und Täler erhebt. So etwas habe ich gestern wieder festgehalten.
Sindlhausen ist mein Lieblings-Nebel-Standort, weil man dort, auf einem Hügel, einen schönen Blick bis auf die Berge hat.





Dieses Mal bin ich nicht oben auf dem Hügel stehen geblieben, sondern runter ins Tal gefahren. Außerdem war es gestern bewölkt, so dass die Stimmung etwas anders als sonst war.
Ich habe mal wieder unterschiedliche Bearbeitungs-Stile ausprobiert. Beim Bild ganz oben habe ich durch Teiltonung und Verstärkung der Orange-Töne die Morgenstimmung verstärkt und das Bild recht weich gelassen. Den kontrastarmen Himmel oben und die störenden Bildteile unten habe ich weggeschnitten.

Beim zweiten Bild habe ich die Details stark betont und durch die ausgeblichenen Farben eine eher kühle Atmosphäre erzeugt. Ich weiß, nicht jeder mag Rahmen, aber manchmal finde ich sie passend.



Das dritte Bild ist ein Zwischending. Es ist stark getönt, der Nebel ist gut sichtbar, und mit dem unteren Ende des 24-105mm Objektivs geht viel Landschaft drauf. Da ein starker Vordergrund fehlt, habe ich das 17-35mm nicht ausgepackt. Die Stromleitungen ziehen den Blick ins Bild.



Und nun habe ich noch zwei Bilder ohne Nebel, von einem Waldstück. Da die Farben im grünen Winter nicht so prickelnd sind, habe ich die Bilder eher schwarz-weiß gemacht, wenn auch in unterschiedlichem Stil: beim ersten, weitwinklig, sind der Weg und die Baumgruppe durch ihre Kontraste prägend, beim zweiten, herangezoomt, eher die Details des Wegs und die Lichtung im Wald.




Dieses Mal habe ich viel über die Bearbeitungstechnik geschrieben. Interessiert Euch das? Passen meine Interpretationen oder seht Ihr das ganz anders? Was hättet Ihr gerne? Über Rückmeldungen würde ich mich wie immer freuen.