Donnerstag, 3. April 2014

Mit der dicken Berta im Garten (Frühlingsblumen)

Seit ein paar Wochen habe ich ja mein 150mm f/2.8 Objektiv, mit dem meine Kamera, bei aufgesetzter Sonnenblende, locker 35cm lang ist. Gottseidank ist das Objektiv nicht so schwer (nur knapp 900 Gramm) wie die großen 70-200mm Zooms (locker 1,5 Kilo), für kurze Ausflüge in den Garten ist das kein Problem.






Nahaufnahmen sind ohne Stativ sehr schwierig - der Schärfebereich ist halt recht klein. Auch mit dem Einbeinstativ ist es schwierig, weil Nahaufnahmen mit Abbildungsmaßstab 1:1 bedeuten, dass  24x35mm große Objekte das Bild komplett ausfüllen: da wackelt das Bild im Sucher anständig.
Mit dem Dreibein-Stativ sind auch Nahaufnahmen verwacklungsfrei möglich - wenn das Motiv auch ruhig hält.

Heute morgen war alles ruhig - die Sonne schien, die Tautropfen glitzerten, die Blüten öffneten sich langsam. Diesen Effekt kann ich bei den Gänseblümchen am besten ablichten.

Man beachte die Lichtkreise (Bokeh) - bei Blende 2.8 sehr rund

Wenn ich bei den Pflaumen-, Kirsch und sonstigen Blüten mehr als nur die Staubbeutel scharf haben will, brauche ich eine größere Blende, also 9 oder 11.

Erst mal die Pflaume:

gegen den Himmel ist langweilig

das Tannengrün des Hauses wird ein wenig verfälscht, macht aber einen schönen Farbkontrast


weil die Kirsche nämlich noch dauert:



Die Felsenbirne fängt grad an:

große Blende - eckiges Bokeh

bei der Spirea muss ich ebenfalls noch warten:



dafür sind die Topfblumen (Bellinis) fast schon verblüht: