Mittwoch, 23. April 2014

Toskana im Frühling 2014, Teil 5: Cortona und Arezzo

In den Städten Cortona und Arezzo haben wir je eine Nacht verbracht. Cortona ist eine quasi mittelalterliche Stadt auf einem Hügel, in Sichtweite des Trasimenischen Sees in Umbrien. In Cortona waren wir noch nie. 


In Arezzo waren wir zwar vor 20 Jahren schon mal, waren damals aber wenig begeistert - das war dieses Mal definitiv anders.




In Cortona wohnten wir in einem mittelalterlichen Hotel, zumindest sah das (vermeintliche) Kaminzimmer und unser Zimmer mit 4 Meter hohen Decken und Himmelbett so aus.



Wir sind zwar in diesem Urlaub viel Auto gefahren, haben aber ein paar (gefühlte) Höhenkilometer in den kleinen Städten zu Fuß hingelegt, in Cortona war es ebenso. Nachdem wir das Auto unten, vor der Stadt abgestellt hatten, und wieder hoch gelaufen waren, beschlossen wir, für den Rest des Abends keine Steigungen mehr zu nehmen - was kein Problem war, wir sind halt einfach auf der Straße vom Zentrum in den Süden geblieben, die war recht eben.

Im Zentrum:


Treffpunkt für Künstler und die Stadtjugend


nicht alle sind "face down" (und glotzen auf ihr Handy), sondern unterhalten sich ganz altmodisch


Am südlichen Stadtrand, mit schönem Blick:






Das Abendlicht war schon ganz schön, und im Park (alles ebenerdig in der Höhe) gab es einen schönen Springbrunnen:





Wir waren noch etwas früh dran, also frönten wir der toskanischen Variante des Vor-dem-Abendessen-Ausgehens: Zum Aperitiv (Aperol Spritz natürlich) gab es kleine Häppchen. Prost!





Vor dem Abendessen war noch der Sonnenuntergang dran:

1/2 Stunde vor Sonnenuntergang

ebenso

da war sie schon weg
Das Abendessen in einem mittelalterlichen Lokal bot etwas besonders: in Weinflaschen abgefüllte, lokal gebraute Biere nach englischer Art. Noch mal Prost!



Arezzo


Eigentlich wollten wir zwei Tage am Meer übernachten, aber weder der Ort noch das Hotel hatten uns sehr zugesagt, also fuhren wir nochmal quer durch die Toskana (siehe 4. Teil) und brauchten abends ein Hotel. Wir waren vor 20 Jahren schon mal in Arezzo, ohne dass es uns gefallen hatte, aber wollten der Stadt noch mal eine Chance geben. Wir fuhren ins Zentrum und parkten vor dem ersten Hotel, das uns gefiel. Wir gingen vor dort aus zu Fuß weiter - natürlich erst mal bergauf.

Vor der Stadtverwaltung:



Weitere schöne Arkaden:




mit schön eingerichteten Geschäften und Lokalen:




Auf dem Hauptplatz (Piazza Grande), der sehr schief ist (die Gebäude sind gerade, anders als in Pisa), war gerade ein Fest des Geschmacks, mit Tischen in der Mitte und Buden rundrum, an denen man toskanische Spezialitäten, unter anderem Porchetta, erwerben konnte und sich dann gemütlich an den schief stehenden Tischen niederlassen konnte.




sagte ich schon, dass es etwas schief war?

Auch für die großen und kleinen Kinder war etwas geboten:




Unser Hotel verfügte über eine schöne Aussichtsterrasse, auf der wir den Abend bei einem Glas Aperol Spritz (noch mal Prost) ausklingen ließen.









Und das war's dann. Am nächsten Tag ging es wieder nach Hause, wo es kurz vor Ostern noch mal ungemütlich kalt war. Wir hatten aber schöne Erinnerungen an die Toskana im Frühling.