Samstag, 17. Mai 2014

Architektur in München

Das Monatsthema bei den +Muenchner Fotografen ist im Mai 2014: Architektur, die aus dem Rahmen fällt.

Damit meinen wir außergewöhnliche Architektur, außergewöhnlich fotografiert.
Ich war gestern mit dem Canon EF 28mm f/1.8 Objektiv unterwegs in Uni- und Museumsviertel in München.
Warum nehme ich immer wieder ein anderes Objektiv, und warum nur eines? Die Brennweite 28mm decken ja auch das 24-105 oder das 17-40 Objektiv ab - das 28mm ist mit Blende 1.8 sehr schön, um gezielt das scharf zu stellen, was man hervorheben möchte. Bei 28mm und offener Blende lässt sich recht bequem auch bei schlechtem Licht fotografieren. Und warum nur ein Objektiv: ich lasse mich gerne auf die Besonderheiten ein, und da ich in München öfter mal vorbeikomme, muss ich nicht für jede Gelegenheit das passende Objektiv dabei haben, sondern habe gestern halt gezielt moderat-weitwinklig mit gezielter Tiefenschärfe (also 28mm bei Blende 1.8 oder 2) fotografiert.

Gestern hatten wir wieder die große Softbox - nämlich grauen Himmel ohne Schatten.




Ich hatte das Glück, am Hauptbahnhof eine alte Tram zu erwischen - schrecklich unbequem mit den Treppen und den Holzsitzen, aber ich mag die alten Trams. Also konnte ich mir ein Bild nicht verkneifen - aus Kniehöhe mit Weitwinkel geht viel Boden drauf.



Die Tram war die 22, die zur Hochschule München fährt. Ich bin dann die Heßstraße entlang gelaufen, wo alt und modern quasi nebeneinander stehen.



Das Gebäude an der Heßstraße 64 ist recht modern. Ich habe mir erlaubt, nur die Farbe rot im Bild zu lassen.







Weiter in Richtung Osten sind ältere Wohnhäuser.




Wenn man mit offenen Augen durch das Viertel läuft, sieht man schon ungewöhnliche Dinge:

Klobürsten im Schauffenster

Blumenkästen und Fahrräder


Das "morgen auch" verstand ich nach einem Blick in den Laden,
der komplett leergeräumt war


Bio und nicht so Bio


Dann ist es passiert: ich habe mich in München verlaufen. Ich bin in München aufgewachsen und auch wenn ich jetzt seit einigen Jahre dort nicht mehr wohne, bin ich doch beruflich und privat oft dort. Naja, es war ja im Zeitalter von Smartphones nicht so tragisch - ich bin auf der Suche nach den Museen in Richtung Dachauerstraße statt in Richtung Barer Straße gelaufen.

Unterwegs habe ich noch das hier gefunden:

Original Farben


Ich wollte zum Museum Brandhorst.



Natürlich bin ich nicht der erste, der das von außen fotografiert, und ich selber war schon ein paar Mal dort, aber mit etwas Muße kamen gestern doch ein paar ungewöhnlichere Bilder raus  - oder?



was'n das? Ein Blick auf die Struktur hinter den farbigen Stäben

der Zahn der Zeit nagt auch hier

Ein Schaufenster zur Architektur auf der anderen Straßenseite