Donnerstag, 15. Mai 2014

Stuttgart: Besuch in der Wilhelma

Die Wilhema ist für Fotografen sehr interessant: Tiere, Pflanzen, Architektur,  und natürlich Menschen. Ich war diese Woche zum ersten Mal dort und mir hat die Mischung zwischen Zoo, Schloss mit maurischer Architektur und botanischer Garten gut gefallen. +Angelica Guckes war so freundlich, mir die Wilhelma zu zeigen.

Architektur und Tiere (mit Analog Efex Pro 2 "antikisiert")


Ich hatte die "dicke Berta" dabei (mein Sigma 150mm f/2.8 Objektiv) - das ist toll, weil man bei Blende 2.8 oder 4 sehr gezielt scharf stellen kann, allerdings war ich auch oft genug zu weit weg und hätte mir ein 300er (oder einen Konverter) gewünscht.



Nach dem Frühstück in der Stuttgarter Innenstadt ging es mit der Stadtbahn zur Wilhelma. Das Wetter war - typisch für Mitte Mai? - recht durchwachsen, in Stuttgart war es aber recht mild.



Erst kommen mal ein paar Tierbilder: von Afrika (Flamingos) über Südamerika (Pinguine) nach Australien (Skippies) ist es im Tierpark nicht weit.





da lang!

soll ich reinspringen?

der kleine Kerl posierte wohl gern




Weiter ging's drin, im Schmetterlingshaus  - da waren die Schmetterlinge schwarz-weiss, und die Natur bunt:



In der Voliere wollte jemand bei schlechtem Wetter wohl eher seine Ruhe haben:



Und wir gingen nach drinnen. Erst mal Pflanzen:



Und dann ein paar Nager:


mongolische Rennmaus

keine Ahnung was das ist, die Haltung sieht aber gemütlich aus


und noch ein Blümchen, durch das Gitter fotografiert:


das Blümchen war in seinem (oder ihrem) Gehege:



Im Gewächs- und Tierhaus hatten wir einen weiteren Schauer gut abgepasst, und als wir raus kamen, schien die Sonne und wir hörten schon von weitem die Seelöwen bei der Fütterung. Die war gut besucht und recht attraktiv, auch wenn wir sozusagen "dahinter" standen:





Mit der dicken Berta konnte ich wunderbar die Kinder mit fotografieren, da die geringe Tiefenschärfe die Gesichter schön unscharf zeichnet.

Gegenüber waren die Basstölpel:




Die nächste Station war das Amazonashaus. Wer sich fragt, wie viel denn noch kommt: eine ganze Menge. Und ich habe viele Tiere nicht fotografiert. Und (außer Zuschauern) gar keine Menschen. Dafür kommt noch ein wenig Architektur. Aber erst mal zum Amazonashaus mit seiner Flora und Wasserfällen - ich mag die Palmblätter sehr gerne, und zeige sie statt der Frösche, Schlangen und Kaimane.




voll gegen die Sonne
Aus dem Aquarium/Terrarium nur ein paar Schildkröten:



Und endlich, im Mittelteil der Anlage, ein paar Bilder von der Architektur:



Zwischendurch haben wir noch einem Entenpaar beim Baden zugeschaut (dass heisst, sie hat gebadet, er hat aufgepasst):

Suchbild mit Entendame ("Schwänzchen in die Höh")





Weitere Tierbilder:

"Say Cheese!" Zeigt die Mama nicht schön ihre Zähne?
gewagte Frisuren, ansonsten alles ganz entspannt


Zwischendurch waren wir im Mammut-Baumwald. Die Sonne blitzte auch mal wieder durch:



Und dann gingen wir die paar Schritte zwischen Südamerika und der Arktis:

drei Tiere, drei Farben



und zum Schluss ein Schneeleopard, der auch schon ganz geschafft war:


Also in der Wilhema muss man gut zu Fuß sein - wir waren über 3 Stunden unterwegs. Ich habe vermutlich nicht alles gesehen, aber einen guten Eindruck bekommen. Trotz wechselhaftem Wetter hat es viel Spaß gemacht.