Freitag, 20. Juni 2014

Ausflug nach Garmisch-Partenkirchen: Schanze, Partenkirchen, Rissersee

Mit +Thorsten von Eyb bin ich am Feiertag nach Garmisch-Partenkirchen gefahren, um mit ihm und +Rüdi Neumann durch die Partnachklamm zu fotografieren. Das Wetter und der Verkehr haben uns einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht, aber das Alternativprogramm hat Spaß gemacht.






Auf die Idee, nach Garmisch zu fahren, kamen  bei gemischtem Sonnen-Wolken-Sommer-Wetter offensichtlich noch mehr Leute: Wir waren statt um 11 erst kurz nach 12 in Garmisch. Da haben wir gleich den ersten Schauer mitbekommen. An der Skisprungschanze am Olympiastadion war dann schon wieder schönster blauer Himmel.




Vor der Klamm wollten wir kurz zu den Schanzen hoch. Fotografisch dauert "kurz" meistens etwas länger, und so konnten wir die nächsten Regenwolken ziemlich klar auf uns zu kommen sehen. Da wir ja und unsere Kameras nicht aus Zucker sind, haben wir uns das (OK, im Schutz der Schanze) dort oben angesehen.

Erst mal die kleine Schanze:







Die große Olympiaschanze selbst, also genauer der Neubau von 2007, ist schon beeindruckend. Deshalb lasse ich diesen Beitrag auch unter "Architektur" laufen.








Nebenan ist Natur pur:



Und die Natur kam mit dem Wetter gut in Bewegung:



und es wurde finster.




unbekannter Statist vor dem wilden Wetter


Die Wolkenhöhe ist einfach zu bestimmen:
Die Zugspitze (wäre ganz links gewesen, knapp 3000m) ist weg,
die Waxensteine (links, unter 2300 m) sind noch sichtbar

Gerade in diesem Licht sieht den die Landschaft und die Schanze schon eindrucksvoll aus:







Beim Abstieg habe ich noch nachgefühlt, wie sich die Szene den Springern bieten könnte:



und unverwischt sieht die "Landebahn" so aus:




Bei strömendem Regen haben wir im Olympiastadion beschlossen, die Klamm auf den nächsten Besuch zu verschieben - um kurz nach 15 Uhr war es entschieden zu voll und zu nass.




Das Stadion aus den 1930er Jahren sieht für mich teilweise unheimlich aus - die Jahre nach 1936 drängen sich da auf.




Aber kaum hatten wir beschlossen, dass das Wetter schlecht bleibt, klarte es wieder auf.



Rüdi schlug vor, uns das alte Zentrum von Partenkirchen anzuschauen. Da war ich noch nie und es hat sich rentiert.


bayerisches Graffiti ;)

der Ausblick in den Seitengassen - beeindruckend!

fast schon abstrakt, oder?

ohne Worte





Und da wir ja das Monatsthema Portrait haben, hier noch eines von meinem Standard-Opfer, in seiner bevorzugten Farbkombi:




Zu guter Letzt machten wir noch einen kleinen Schlenker zum Riessersee. Vorher mussten wir allerdings stehenbleiben und den Blick nach Tirol festhalten:



Der Riessersee erfreute uns mit Springbrunnen, Bergblick und Spiegelungen. Die Farben haben mir allerdings wenig gefallen, deshalb ein kleines Potpourri von eingefärbten und stark bearbeiteten Varianten. Was gefällt Euch am besten?