Mittwoch, 10. Dezember 2014

Vietnam, der letzte Teil: Ausflug zum Cao Dai Tempel

Nach der Touristen-Gruppen Tour ins Mekong-Delta sind +Thorsten von Eyb und ich an meinem letzten Tag in Vietnam ganz individuell zu einem Touristen-Ziel gefahren und haben dort ganz ohne Führung Bilder gemacht, und natürlich unterwegs Land und Leute angeschaut.



Die Cao Dai sind eine Sekte, die viele Elemente aus bekannten Religionen neu verbindet. Die Gottesdienste und Gotteshäuser sind recht prächtig.

Wir hatten ein Auto mit Fahrer gemietet - in Vietnam darf man als Tourist nicht selbst fahren, und ich würde das auch nicht wollen. Auch wenn rechts gefahren wird. Außerdem kann man beim Selber-Fahren nicht fotografieren. Da wir zu zweit im Auto waren, konnten wir den Fahrer zu einigen Fotostopps überreden.

Der Hinweg nach  Tay Ninh war schon mal spannend - erst eineinhalb Stunden aus Saigon raus, dann entlang der Straße eigentlich übers Land - davon bekommt man wenig mit, weil überall Häuser stehen, und natürlich überall etwas verkauft wird. Nur der Verkehr wurde dünner und es waren auch mehr Traktoren oder LKW mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen zu sehen.


Die Cao Dai Tempelanlage ist recht groß.




Zumindest während des Gottesdienstes muss man die Schuhe vor dem Tempel ausziehen. Hüte mussten wohl auch draußen bleiben.






Innen drin war es dann recht farbenfroh.






Da habe ich dann mal etwas entsättigt.




Alles war reich verziert.



Für meinen kleinen Freund Lulu habe ich ein paar Löwen fotografiert.







Die Parkanlagen sind auch sehr schön. Inklusive der Affen, die dahinter wohnen.



Gearbeitet wurde natürlich auch fleissig.







Nach dem Ende des Gottesdienstes leert sich die Kirche. (Oder ist es ein Tempel?)





Und dann dürfen auch wieder Motorräder durchfahren.

Auf dem Rückweg haben wir uns noch mit vietnamesischem Kaffee und einer frischen Kokosnuss gestärkt. Leider bekamen wir auch auf der Rückfahrt nicht so viel von der Landschaft zu sehen.

in Vietnam wird viel gebaut



Kurz vor Saigon sind wir dann noch mal eingekehrt - das war interessant und auch sehr lecker, leider allerdings nicht so toll für meinen Bauch, da muss wohl irgendwo Leitungswasser dabei gewesen sein ... so hat mein letzter Tag in Vietnam ein nicht ganz so tolles Ende gefunden, und mich zuhause noch eine Weile beschäftigt. Oder war es nur der 30 Grad Temperaturunterschied? Oder der Kulturschock? Die phD (post holiday depression)? Vermutlich hat alles dazu beigetragen.





So, das war's. Ich habe euch fast alle Bilder von Vietnam gezeigt. Wenn es Euch hier im kalten Deutschland (gerne auch im sonstigen Mitteleuropa) komisches vorkommt, Bilder von der Hitze anzuschauen: Das geht mir inzwischen genauso.  Die Sonnenbräune ist schon längst verblasst, und wir gehen straff auf Weihnachten zu. Schee wars, und jetzt kommt eine etwas ruhigere Zeit.