Samstag, 29. August 2015

Urlaub an der Ostsee, Teil 1: Statd Wismar

Ob Ihr es glaubt oder nicht, die Idee, mal Wismar zu besuchen, kam uns beim Fernsehschauen. Als Ex-Rosenheimer wissen wir ja, dass die Rosenheim-Cops aus dem Fernsehen das Rathaus in Rosenheim zum Polizei-Hauptquartier umgewidmet haben. Beim Anschauen von Soko Wismar kam bei uns der Wunsch auf, die Stadt und die Ostsee auch mal in echt anzuschauen. Für ganz eilige: natürlich ist in Wismar auch nicht Polizei drin, wo im Film Polizei drauf steht.



Wir hatten uns in einem Hotel in der Altstadt eingebucht und ohne es zu wissen, das "Schwedenfest" erwischt: Wismar war nach dem 30-jährigen Krieg 155 Jahre lang unter schwedischer Herrschaft. Um die Touristen anzulocken, auch die aus Schweden, wird das seit ein paar Jahren jährlich gefeiert.

Überall wehten die blau-gelben Fahnen, es gab mittelalterliche Marktbuden mit passenden Speisen und Getränken (neuzeitlich aus dem Plastikbecher, teilweise mit oder ohne Pfand), passend zur mittelalterlichen Kulisse in Wismar (nicht nur der schräge "alte Schwede").
Am Hafen war ein Vergnügungspark aufgebaut, und die Sonnenuntergänge gab es kostenlos dazu. Allerdings zeige ich die erst nächstes Mal.

Die Fußgängerzone ist auch ohne Schwedenbüdchen sehenswert.





der Backsteinbau ist der "alte Schwede" - ziemlich schräg, oder?







Ganz untypisch für Sommerferien hatten wir superschönes Wetter, und die Abendstimmung und Sonnenuntergänge waren eine Schau. Aber erst mal mussten wir das Geheimnis der Soko Wismar lüften: Der Hof der Heilig-Geist-Kirche zur Polizeistation umgebaut. Der ist auch ohne den Polizei sehenswert.





Ich habe mich an den Giebeln und ein paar Türen fotografisch ausgetobt:

















In der nächsten Folge sind der Hafen und die Sonnenuntergänge dran.