Sonntag, 9. April 2017

Kurzurlaub in Holland: Amsterdam

Schon April und noch kein Blogpost in diesem Jahr? Ja, das gibt's. Und doch, Fotografieren macht immer noch Spaß. Vor allem Portraits, die kommen allerdings nicht ins Blog. Und Blümchen im Frühling habe ich schon oft genug gezeigt.

Also musstet Ihr und ich bis zu unserem Kurzurlaub Ende März 2017 warten, bevor wieder neue Bilder zum Vorzeige da waren. Hier sind die ersten.



Nach Amsterdam kommen noch Alkmaar, Nordsee und als Zugabe der Medienhafen in Düsseldorf.



Amsterdam - Grachten, Käse, Holzschuhe, Coffeeshops - Klischees gibt es genug. Unsere Zusammenfassung wäre eher Grachten, Fahrräder, Architektur, keine Museen, keine Coffeeshops, Koffie verkehrt, nette Leute, viel Pommes. Hatte ich schon Fahrräder erwähnt?

Warum schreib ich eigentlich noch was? Google erzeugt automatisch Kurzfilmchen zu den Bildern, hier geht's zu  Teil 1 und Teil 2 . Naja, vielleicht helfen ein paar Worte doch noch. Und wer weiß, wann die Filme wieder weg sind ...

Als Hotel hatten wir ein Hausboot, das in einer ruhigen Gracht lag. Das war mal was anderes.



Das Hausboot war kein richtiges Boot in dem Sinn dass es durch die Grachten schippern konnte, aber ja, wir waren auf dem Wasser. Dafür hatten wir Strom, Heizung, Warmwasser und eine richtige Toilette.
Ja, es schaukelte (manchmal), ja, wir hatten eine Kajüte wie auf einem Schiff, und ein Sonnendeck mit Blick aufs Wasser, ein Vordeck in der Mittagssonne, eine richtige Küche, einen Eß- und Wohnbereich  - und heutzutage sehr wichtig - WLAN.

Es fuhren auch Schiffe durch unsere Gracht, wir konnten den Nachbarn zuwinken, und einmal hatten wir einen Frühstücksgast.









Parkplatz hatten wir keinen, das war OK weil wir unser Auto in einer P+R Garage günstig untergebracht hatten und viel mit der Trambahn gefahren sind.

Von unserem Boot aus konnten wir zu Fuß entlang der Grachten im Jordaan-Viertel in die Stadt gehen (OK, das war schon weit), und hatten 3 Tram-Stationen rings rum. Auch mit Lebensmittelläden, Bäcker, Coffeeshop, Cafés, Restaurants waren wir gut versorgt.
















Grachten, Boote, und vor allem Fietsen (Fahrräder) gab es ausreichend. Die Straßen waren teilweise sechsspurig: Fahrradweg, Auto, Tram, Tram, Auto, Fahrrad. Manchmal war die Grünphase zu kurz.



Während die daheimgebliebenen in München in den Biergärten saßen, genossen wir das warme Wetter in Amsterdam, konnten viel zu Fuß gehen, die Grachten bei Sonnenschein anschauen - außer unter den Brücken - und auch Rundblicke von oben genießen.








mit dem Handy von der Skylounge

mit der DSLR



Auch architektonisch bietet Amsterdam viel für die Kamera, von den alten Kaufmannshäusern, kleinen Eigenheimen bis zu moderner Haus- und Brückenarchitektur. Auch begrünte Fassaden konnten wir bewundern.




















Die Linien stürzen, egal was ich male, also mach ich es gleich richtig schief




Fietsen am Bahnhof, so weit das Auge reicht








Upps, die drei haben doch gemerkt, dass ich fotografiere ...



Die Ziehbrücken haben mir am besten in der Nachmittagssonne und in Schwarz-Weiß gefallen.





Und zum Schluss noch ein paar Tulpen aus Amsterdam - passenderweise vor dem Tulpen-Museum.